Friedhof St. Peter

Eine sehenswerte, historische Ruheoase inmitten der Altstadt

Friedhöfe üben auf viele Menschen eine mystische Anziehung aus. Für andere ist es die Ruhe, die sie in den Bann zieht, wiederum andere Gäste suchen nach den letzten Ruhestätten bekannter Verstorbener … Am St. Petersfriedhof in der Salzburger Altstadt finden Sie wohl ein wenig von all diesen spannenden Reizen eines Friedhofes vor. Besuchenswert sind vor allem auch die Katakomben im Inneren des Salzburger Festungsberges.

St. Peter Kirche Außenansicht
Friedhof St. Peter

Geschichte des Petersfriedhofs

Die Anfänge des Friedhofs St. Peter reichen bis ins spätrömische Juvavum zurück, er ist jedoch sehr wahrscheinlich mindestens gleich alt wie das Kloster St. Peter selbst und wird etwa auf das Jahr 700 datiert. Umgeben von Arkaden, welche viele Epitaphe und kunstvoll geschmiedete Eisengitter enthalten, wirkt der geschichtsträchtige Friedhof als überaus mystisch.

Der Petersfriedhof gehört neben dem Sebastiansfriedhof auf der anderen Flussseite der Stadt Salzburg zu einem der schönsten Friedhöfe und auch Orten der Mozartstadt.

Zum ersten Mal urkundlich erwähnte wurde der Petersfriedhof in einer Verleihung des Begräbnisrechts durch Erzbischof Konrad I. von Abensberg im Jahr 1139. Damals war der Friedhof noch anders aufgeteilt und vermutlich auch um einiges kleiner als heute. Zwischen Kreuzkapelle und Stiftskirche befand sich zu jener Zeit das Kloster St. Peter.

Interessantes Detail: Der älteste Grabstein ist jener von Abt Dietmar, der im Jahr 1288 verstorben war. Ein weiterer Grabstein aus dem Jahr 1300 trägt das älteste Familienwappen, das am Friedhof vertreten ist, und trägt die Inschrift „Hie leit her Man Gaerr“.

Gräber namhafter Verstorbener

Wer durch den Friedhof spaziert, entdeckt die Gräber zahlreicher Verstorbener namhafter mittelalterlicher Geschlechter, Familiengräber ganzer Dynastien und zahlreiche Persönlichkeiten des Kirchenwesens. Auf keinen Fall verpassen sollten Sie die Gräber von Mozarts Schwester Nannerl, oder des Komponisten Michael Hayden. Auch der Baumeister des Salzburger Doms, Santino Solari, liegt hier begraben.

Die „Katakomben“ von Salzburg

Die aus der frühchristlichen Zeit stammenden Katakomben befinden sich in den Festungsberg gehauen – von außen sichtbar als mehrere Öffnungen im Felsen.

Ursprünglich als „Eremitorien“ bezeichnet, da Eremiten Unterschlupf im kargen Fels fanden, besteht der Name „Katakomben“ erst seit dem 17. Jh. Der Zutritt erfolgt über den Friedhof St. Peter über die ebenerdige Kommunegruft, die im Jahr 1656 angelegt wurde.

Über 48 Stufen gelangen Sie zur ersten Höhle. Im Inneren der Katakomben finden Sie sich in einem Konglomerat aus von Hand geschlagener Höhlensysteme wieder, die zuletzt im Jahr 1860 umgebaut wurden. Die Katakomben zählen zu den ältesten Begräbnisstätten Salzburgs.

Im Inneren des Felsen befinden sich unter anderem die Gertrauden-Kapelle und die Maximuskapelle.

Im Gegensatz zum Friedhofsgelände, dienten die Katakomben vordergründig nicht der Beisetzung von Verstorbenen, sondern als Versammlungsorte urchristlicher Gemeinschaften, auch wenn der ursprüngliche Zweck ihrer Erbauung in der Zwischenlagerung der Toten bestand, während im Friedhof ein Grab vorbereitet wurde.

Die Lage des Petersfriedhofs mit Katakomben

Inmitten der Salzburger Altstadt, am Fuße des Festungsberges und nur wenige Gehminuten von Ihrem Hotel Goldgasse in der Goldgasse entfernt, finden sie den Eingang zum Friedhof St. Peter direkt zwischen Kapitelplatz und Festungsberg. Idyllisch gelegen und herrlich für einen Spaziergang mit historischem Flair und mystischer Höhlenerlebnissen, bietet sich der Petersfriedhof mitsamt der Katakomben für eine Besichtigung im Salzburg-Urlaub an.

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